Iris Fankhauser und Hansjakob Wettstein wollen sich für eine sorgfältige Dorfentwicklung beidseits der Bahnlinie einsetzen. Sie kandidieren auf der SP-Liste für die Baukommission.
Die Baukommission steuert die Dorfentwicklung massgeblich mit. Die beiden SP-Kandidierenden für die Baukommission Iris Fankhauser (bisher) und Hansjakob Wettstein (neu) sagen, wo sie ihre Prioritäten setzen wollen und wo Buchsi «mehr kann“.
Iris Fankhauser ist seit vier Jahren in der Baukommission und hat damit die Innensicht: „Wir sind gegenwärtig daran, die Legislaturziele umzusetzen.“ Durch die finanzielle Situation in Buchsi seien einige Projekte ins Stocken geraten: „Aber wir machen, was wir können.“ So wird die Sanierung des Löliwald-Spielplatzes im Frühling 2026 in Angriff genommen. Die Umsetzung des Biodiversitätskonzepts geschieht im Rahmen des jährlichen Unterhalts. Aber das Potential wäre gewaltig: «Für Biodiversität und Neophytenbekämpfung wird wertvolle Freiwilligenarbeit geleistet, die zum Teil Aufgabe der Gemeinde wäre. Deshalb ist eine Natur- und Umweltkommission dringend notwendig.»
Fankhauser bedauert, dass zurzeit keine weiteren Verkehrssicherheitsmassnahmn vorgesehen sind: „Diese werden erst wieder bei Strassensanierungen angeschaut“.
Unkonventionelle Lösungen suchen
Was könnte die Baukommission mehr tun? „In der Baukommission ist viel Fachkompetenz vorhanden. Diese sollte unbedingt besser genutzt werden.» Potenzial sieht Iris Fankhauser in vernetztem, vorausschauendem und kreativem Denken: «Mit unkonventionellen Lösungsansätzen können Kosten sparen, ohne Einbussen bei der Lebensqualität», bringt sie es auf den Punkt.
Hansjakob Wettstein hat eine Aussensicht auf Bau- und Umweltthemen in Buchsi. Für ihn ist es wichtig, das Bewusstsein zu schärfen, dass Buchsi ein schönes Dorf ist und auch bleiben soll. „Wird die Baukommission und der Fachausschuss Orts- und Landschaftsbild früh einbezogen, profitiert ein Projekt qualitativ und vor allem auch wirtschaftlich,“ ist er überzeugt.
Weiter wünscht sich Wettstein eine sorgfältigere Kommunikation über Projekte von öffentlichem Interesse, zum Beispiel beim Bahnhofplatz. «Von diesem Projekt, das auf den letzten Plänen gut aussah, hat die Öffentlichkeit schon länger nichts mehr gehört.»
An einem Strick ziehen
In der Arealentwicklung «Bahnhof-West» sieht er die Chance, ein attraktives Wohn- und Arbeitsgebiet an bester Lage zu entwickeln. Zudem werde das lokale Gewerbe vom Projekt profitieren können. Und weiter meint er, dass Wohnungen in den beiden Türmen gute Steuerzahlende nach Buchsi bringen werden.
Was kann Buchsi in Zukunft besser machen? «Wir müssen wieder an einem Strick ziehen. Es muss doch möglich sein, Projekte gemeinsam und konstruktiv zu entwickeln und dann auch gemeinsam zum Erfolg zu verhelfen.»
Iris Fankhauser ist Architektin und arbeitet in einem Langenthaler Architekturbüro. Hansjakob Wettstein ist Raumplaner und Vorsitzender der Geschäftsleitung bei ecoptima, einem Raumplanungsbüro in Bern.